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Mombacher Ehrennadel für "Schwarze Katz" MOMBACH. Josefa Emrich ist eine Frau mit klaren Wert- und Zielvorstellungen, stellt Oberbürgermeister Jens Beutel (SPD) am Freitagabend fest. Davon hat auch der nördlichste Mainzer Stadtteil profitiert, und deshalb erhielt Emrich nun die Mombacher Ehrennadel. Dass mit ihr die Richtige ausgezeichnet wird, darüber waren sich laut Ortsvorsteherin Eleonore Lossen-Geißler (SPD) alle Fraktionen im Ortsbeirat einig. Eine Entscheidung, die auch Beutel begrüßt, der sich bei der Christdemokratin für "ein gutes Miteinander" bedankt. Beide kommen 1974 in den Mombacher Ortsbeirat und ziehen 1989 in den Stadtrat ein. Auch jenseits der Politik - sie scheidet 2004 aus dem Stadtrat aus - setzt Emrich sich ein: Sie ist Vorsitzende des Vereins für Mombacher Ortsgeschichte und in der Nikolausgemeinde aktiv. Mit ihr wird zudem eine echte Mombacherin geehrt, deren Familie, "seit 250 Jahren alteingesessen ist", wie Heinz Schier, Ehrennadelträger des vergangenen Jahres, in seiner Laudatio bemerkt. Die älteren Wurzeln der Familie liegen laut Schier an der Mosel, genauer bei der Weinlage "Zeller Schwarze Katz". Die Bezeichnung "schwarze Katze" passe auch auf die 72-Jährige, so Schier. "Ich glaub" es stimmt so ziemlich alles", kommentiert Emrich Schiers Ausführungen. (be) |
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Quelle: Mainzer-Rheinzeitung Archiv 06.03.2010 |
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