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Hauptstraße:
Finanzierung
unsicher MOMBACH. Aus der Hauptstraße in Mombach soll künftig ein Schmuckstück werden. Im Rahmen des Förderprogramms "Soziale Stadt" wurden zwei "Planungswerkstätten" abgehalten, bei denen drei Architektenbüros ihre Konzepte vor- und zur Diskussion stellten (die MRZ berichtete). Nun berichteten Quartiermanagerin Dagmar Hefner und Eva Koch vom Büro Freischlad und Holz über die Entscheidung des Auswahlgremiums: Das Büro "Stete Planung" konnte mit seinen Ideen überzeugen. Ergänzend soll das Büro "Bierbaum.Aichele" seine Konzepte für Plätze umsetzen. Vor allem die Verkehrsplanung von "Stete Planung", die die Hauptstraße nach Nutzung in Segmente unterteilt, überzeugte die Experten: Demnach soll zwischen Suder- und Turnerstraße, wo die meisten Ladengeschäfte sind, eine Tempo-20-Zone eingerichtet werden. "Damit die Menschen leicht die Straße queren können", erläuterte Hefner. Jenseits von der 20-Kilometer-Zone werden laut Plan 30 und auch 50 Stundenkilometer gestattet. Angenehm für Fußgänger ist zudem, dass im Bereich der Nikolauskirche die Fußgängerwege zulasten des Straßenverkehrs verbreitert werden. "Bierbaum.Aichele" möchte die Ortseingänge mit je einem Verkehrskreisel markieren. Und die Plätze "entrümpeln". In den Planungen finden sich weiterhin eine neue Bushaltestelle an der Einmündung der Nestléstraße in die Hauptstraße. Das Grün vor der Herz-Jesu-Kirche könnte darüber hinaus öffentlich gemacht werden, so zumindest die Wunschvorstellung. "Die Verwaltung hat alle Konzepte auf ihre Machbarkeit überprüft", betonte Hefner. Hier scheiterte der Vorschlag von Adler und Olesch, die viele neue Brunnen setzen wollten. Zu teuer in der Unterhaltung, beschied die Stadt. Die Finanzierung ist allerdings der "wunde Punkt", wie Hefner auf Nachfrage von Teilnehmern zugab. "Das Problem ist aber erkannt", so die Quartiermanagerin mit Blick auf Oberbürgermeister Jens Beutel (SPD). Der hatte bereits bei der offiziellen Geburtstagsfeier von Ortsvorsteherin Eleonore Lossen-Geißler (SPD) berichtet, dass es Schwierigkeiten mit dem Land bei der Finanzierung der "Sozialen Stadt" gebe. Genaueres wollte er damals aber nicht preisgeben. Auf Anfrage der MRZ sagte Lossen-Geißler, dass die Finanzierung der beiden neuen Regionalfenster der "Sozialen Stadt", Mombach und Lerchenberg, nicht völlig gesichert sei. Sie zeigte sich aber optimistisch, dass es zu einer guten Lösung für Mombach kommt. Um unter anderem die Fortführung der beiden Regionalfenster zu sichern, trafen sich am Donnerstag der OB und Sozialdezernent Kurt Merkator (SPD) mit Innenminister Karl Peter Bruch (SPD). Über die Ergebnisse des Gesprächs wurde bisher nichts bekannt. Bei der Stadt stand niemand für eine Stellungnahme zur Verfügung. Gegenwärtig bleibt nur das Prinzip Hoffnung. "Es wäre schade, wenn es nach drei Jahren Vorbereitung nicht weiterginge", meinte Hefner. (be) Pläne und Protokolle gibt es im Internet: www.mombach.de/sozialestadt |
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Quelle: Mainzer-Rheinzeitung Archiv 19.12.2009 |
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